Meross Smart Thermostat im Vergleich 2026: HomeKit-Budget-Option

Auswertung nach Herstellerangaben, Zertifizierungsverzeichnissen und öffentlichen Nutzerbewertungen. Quellenstand 05.11.2026.Methodik: /ueber-uns#methodik

Meross verkauft dieses Thermostat unter mehreren Bezeichnungen: MTS150 als Einzelgerät, MTS150H und MTS150HHK als Starter Kit mit Hub. In allen Varianten steckt dasselbe Thermostat. Entscheidend ist der Hub — ohne ihn funktioniert es nicht. Das Thermostat selbst funkt mit 433 MHz zum Hub, das WLAN sitzt im Hub. Wer „WLAN-Thermostat" liest, sollte das wissen.

Quelle: Herstellerangaben Meross, Produktseite und Handbuch, abgerufen am 05.11.2026.

Wofür es gedacht ist

Das MTS150 ersetzt einen vorhandenen Thermostatkopf. Es regelt den Heizkörper nach Zeitplan oder auf Zuruf, in sechs Heizphasen pro Tag zwischen 5 und 35 °C. Gesteuert wird es über den mitgelieferten Hub, der die 433-MHz-Funksignale ins WLAN übersetzt. Ein Hub versorgt bis zu 16 Geräte, also lässt sich damit ein ganzes Haus ausstatten. Wer Apple HomeKit nutzt, steuert das Thermostat auch dort — HomeKit arbeitet lokal, ohne den Meross-Server.

Was Nutzer berichten

Auf Amazon liegen für das Starter Kit 144 Bewertungen mit einem Durchschnitt von 3,7 von 5 Sternen (Stand 05.11.2026). Geizhals führt für die gesamte Modellreihe 3.086 Bewertungen mit 2,7 von 5 Sternen — ein deutlich schlechterer Wert, weil dort alle Varianten zusammenlaufen. Beide Zahlen haben also unterschiedliche Bezugsgrößen.

Ein Teil der Amazon-Bewertungen stammt aus anderen Ländern; Amazon zieht internationale Bewertungen heran, wenn die deutsche Basis dünn ist. Für die folgende Auswertung haben wir ausschließlich deutschsprachige Rezensionen gesichtet — sechs von Amazon, eine von Geizhals.

Der wichtigste Befund steht in zwei Rezensionen, die nichts voneinander wissen. Die Geizhals-Bewertung vom 03.12.2025 beschreibt, dass das Ventil öffnet, aber bei überschrittener Solltemperatur nicht wieder schließt — erst ein Aufwecken per App oder Taste bringt es dazu. Die Amazon-Rezension vom 09.10.2025 beschreibt dasselbe Verhalten aus anderem Anlass: Ist die Batterie leer, bleibt das Ventil offen und der Raum heizt weiter, in einem Fall bis 29 °C. Zwei Menschen, zwei Plattformen, ein Geräteverhalten.

Die weiteren Themen der Stichprobe, immer mit Nenner: Montage und Einrichtung einfach — 3 von 7. App-Steuerung und Bedienung gelobt — 3 von 7. Kunststoffteile verformt oder gebrochen — 2 von 7. Adapter passte nicht am eigenen Ventil — 1 von 7. Batterieverbrauch und fehlende Warnung — 1 von 7. Ventil blieb offen — 2 von 7. Kein Thema erreicht die Berichtsschwelle von fünf Nennungen, deshalb steht hier keine Quote, sondern die Einzelbefunde.

Zur Einordnung: Diese sieben Rezensionen reichen für eine Tendenz, nicht für eine Note. Unsere Methode sieht eine Stichprobe von 50 Rezensionen vor. Die Auswertung läuft; sobald 50 deutschsprachige Rezensionen gesichtet sind, erscheint an dieser Stelle die Note.

Fremde Berichte nennen wir nur als Fundstelle: CHIP bewertet das MTS150 2025 mit der Gesamtnote 4,4 („ausreichend") und nennt als Positivpunkte den einfachen Einbau und die Lüftungserkennung, als Kritik die umständliche Steuerung, den proprietären Funkstandard, maximal fünf Schaltpunkte pro Tag, die fehlende Matter-Unterstützung und die notwendige Basisstation. heise/techstage beschreibt das Gerät als „günstig, stylisch und mit HomeKit". Eine Auswertung geprüfter Erfahrungsberichte zum Starter Kit kommt zum Ergebnis „gemischte Bewertungen". Diese Einschätzungen sind nicht unsere.

Wo die Grenzen liegen

Bewertung nach unserem Raster

Zwischenstand: 2,40 von 3,50 gewichteten Punkten bei 70 % der Gewichtung, das entspricht 3,4 von 5 Punkten. Die Kriterien Zuverlässigkeit und Bedienung bleiben offen. Wir veröffentlichen keinen Endwert, der auf zwei fehlenden Kriterien beruht. Zum Vergleich: Shelly BLU TRV erreicht 4,2 von 5 über dieselben 70 %.

Für wen es passt – und für wen nicht

Als Einschätzung gekennzeichnet, abgeleitet aus den Angaben oben: Es passt, wenn ein günstiger Einstieg in HomeKit gesucht wird, Fenstererkennung ohne Zusatzsensor wichtig ist und mehrere Heizkörper über einen Hub laufen sollen. Es passt nicht, wenn Matter oder Thread gebraucht wird, wenn Wert auf lokale Steuerung ohne Herstellerkonto gelegt wird, oder wenn eine Anlage unbeaufsichtigt über Wochen läuft — dafür ist der Umgang mit leerer Batterie zu riskant.

Quellenverzeichnis

Was wir nicht verifizieren konnten

Auf einen Blick